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Ich mag ab und an klassische Weine, wie sie noch in der Mitte des letzten Jahrhunderts traditionell hergestellt wurden. Hier ist ein Barolo in etwa diesem Stil. Fast 30 Tage auf der Maische und mit natürlichen Hefen vinifiziert, kommt der Wein für fast eineinhalb Jahre in größere Eichenholzfässer (25-40 hl) und anschließend in die Flasche. Dort reift er noch ungefähr 2 Jahre weiter. In der Nase verströmt er höchst angenehme Noten von Gewürzen, Unterholz, dunklen herben Früchte wie Schlehe, aber auch Granatapfel, etwas Pflaume und Holunderbeere sind dabei. Im Gaumen wirkt er sehr persistent und geladen mit Tanninen. Gerade die traditionelle Herstellung und die Trauben aus der sehr anerkannten Großlage Bussia erfordern Geduld. Zudem ist 2021 als extrem gutes Weinjahr bekannt. Kleine, lang gereifte und sehr konzentrierte Beeren ergeben einen dichten, komplexen Stil. Sicher das Aushängeschild des Weinguts. 2021 ist in allen Belangen großartig, ein Barolo zum hinknien.
| Herkunftsland (aus:): | Italien |
|---|---|
| Gebiet: | Piemont |
| Rebsorte: | Nebbiolo |
| Geschmack: | Rotwein - mittelkräftig und trocken |
| Laune: | Klassiker , Trocken!! |
| Allergiehinweis / Allergene Stoffe: | enthält Sulfite |
| Verschlussart: | Naturkorken |
| Erzeuger/Importeur oder verantw. Lebensmittelunternehmen: | Azienda Agricola Giacomo Fenocchio - Loc. Bussia, 72 - 12065 Monforte d'Alba (CN) - Italien |
| Alkoholgehalt in vol.%: | 14,5 |
|---|
Der Produzent: Giacomo Fenocchio
Die Azienda Agricola Giacomo Fenocchio hat ihren Sitz in der Gemeinde Monforte d’Alba inmitten der Piemontesischen Hügel, die den Kern der DOC Barolo bilden. Sie keltert ausschließlich Trauben aus den eigenen Weinbergen und kann dafür auf ca. 14 ha Rebanlagen zurückgreifen, die in so bekannten Lagen wie „Bussia“, „Cannubi“, „Villero“ und „Castellero“ liegen. Wie zentral das Weingut liegt, erkannt man daran, daß alle Weinberge im Umkreis von 3 km liegen. Diese vier Lagen unterscheiden sich in ihren Eigenschaften voneinander und ergeben recht unterschiedliche Weine. In der Summe werden gerade mal um die einhunderttausend Flaschen hergestellt. davon ca. 45% Barolo, wobei die Cru Lagen nur einen kleinen Teil ausmachen. Bis heute werden die Rotweine aus der Rebsorte Nebbiolo nach alter Tradition mit langen Gärungs-, Lager- und Reifezeiten gekeltert. Ausgebaut in 30–50-hl-Holzfässern und verfeinert auf der Flasche entstehen so große Weine, die dem hervorragenden Ruf ihrer Heimat alle Ehre machen. Neben Barolo sind vor allem ein immer wieder auffallend guter Barbera produziert und auch Weißweine aus der Rebsorte Arneis.