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Dieser hervorragende Rosé-Champagner besteht aus einem Blend der Rebsorten Pinot Meunier, Pinot Noir und Chardonnay der Jahrgänge 2019 und 2020. Nach einem sorgfältigen Ausbau der Grundweine wurde eine Flaschengärung auf der Hefe von 26 Monaten durchgeführt. Im Mai 2025 wurde er degorgiert und mit einer Dosage von 7 Gramm versehen. Er hat eine gute Entwicklung in den kommenden 4 Jahren vor sich.
| Herkunftsland (aus:): | Frankreich |
|---|---|
| Gebiet: | Champagne |
| Rebsorte: | Chardonnay , Pinot Meunier , Pinot Noir |
| Geschmack: | Schaumwein |
| Bewirtschaftung: | in BIO-Konvertierungsphase |
| Geschmacksrichtung: | extra herb |
| Allergiehinweis / Allergene Stoffe: | enthält Sulfite |
| Erzeuger/Importeur oder verantw. Lebensmittelunternehmen: | Champagne Piot-Sévillano, 23 rue d’Argentelle, 51700 Vincelles, Frankreich |
| Alkoholgehalt in vol.%: | 12 |
|---|---|
| Restsüße g/L (Zucker): | 7,0 |
Der Produzent: Piot-Sévillano
Als Christines Eltern beschließen, in den Ruhestand zu gehen, übernimmt sie mit Ihrem Mann Vincent 2007 den Betrieb. Ein Familienbetrieb in 10er Generation! Die Familie Piot, die sich im Dorf Vincelles vor Jahrhunderten niedergelassen hat und seit 1954, dank Alexis Piot, dem Großvater von Christine, Champagner selbst produziert. Mit einer Gesamtproduktion von 50.000 Flaschen ein typischer, unabhängiger und kleiner Produzent.
Doch das Weingut gehört für mich zu den innovativsten und wird womöglich in Zukunft von sich reden machen. Im Weinberg werden seit über 20 Jahren (1996) keine Insektizide und seit 2014 keine Herbizide mehr eingesetzt. Der Verzicht auf Herbizide erforderte zahlreiche hohe Investitionen und zusätzliche Arbeitskräfte. Christine und Vincent mussten sogar wieder ein Pferd auf bestimmten Parzellen einsetzen, auf denen Maschinen nicht erwünscht sind. Das Weingut verwendet nur noch biologische Bodenverbesserungsmittel, die eine lückenlose Rückverfolgbarkeit ermöglichen. Seit 2019 werden alle Parzellen des Weinguts sukzessiv auf biodynamischen Anbau umgestellt und mit dem Jahr 2024 wird die Zertifizierung erfolgen.
Seit 2011 verfügt der Betrieb über ein neues Kelterzentrum, das aus umweltfreundlichen Materialien gebaut wurde. Zahlreiche Grundweine werden in Eichenfässern ausgebaut, zudem experimentiert man mit mit Krügen aus Sandstein und Betoneier, um neue, natürliche aromatische Noten in ihren Weinen einzubringen. Hier steht nichts still und alles deutet auf weitere Entwicklung und stetige Verbesserung der Qualität. Das habe ich auch in vielen von Christines Champagner (es werden deswegen ungewöhnlich viele Sorten produziert) wahrgenommen. Einige davon importiere ich nun direkt und bin gespannt, was ihr dazu sagt.