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Robert Parker schrieb über den Malbec Argentino, daß er eine begrüßenswerte Cuvée, eine Rückbesinnung an die Tradition des Verschneidens verschiedener Lagen ist. Alte Reben aus den Weinbergen der Familie Catena Zapata, Nicasia und Angélica. Nicasia, benannt nach der Großmutter von Nicolás Catena Zapata, im Jahr 1996 gepflanzt, auf 1.095 m.ü.M. Angélica, benannt nach der Mutter von Nicolás Catena Zapata, 1930 gepflanzt, auf 920 m.ü.M. Der Ursprung der Reben beider Anlagen ist eine präphyloxerische Massale-Selektion aus dem alten Angélica-Weinberg. Selektive Lese, je nach Reifezustand der Trauben, ist Voraussetzung für diesen großen Wein. Die Gärung findet mit natürlichen Hefen in Holzfässern mit einem Teil ganzer Trauben statt. Manuell wird der Tresterhut mehrmals umgehoben, um die Farbe und Aromen aus den Schalen perfekt zu extrahieren. Anschließend wir der Wein zwischen 15 und 18 Monaten in französischen Eichenfässern ausgebaut. Großer Malbec der den Ruf von Catena Zapata bestätigt.
Wie schmeckt nun dieser Wein? Die Farbe ist ein dichtes Purpur (der Wein ist ja noch sehr jung) und der Wein hinterläßt violette Pigmente am Glas. Im Duft vollkommen sauber und tadellos klar, pure Frucht, intensiv nach reifen Brombeeren, etwas Cassis, etwas Traube, feinst unterlegt von Gewürznoten wie Macis, Süßholz, Piment, Fichtensprossen. Holz? Nur geübte Zungen merken den durchaus gewaltigen Einfluss von besten Barriques, denn der ist so gut mit der Frucht vermählt, daß man von einer Hochzeit sprechen kann. Das Holz trägt die Frucht und die Frucht stütz das Holz. Unfassbar zugänglich ohne harte Tannine aber mit genug Rasse und Dichte um das Potential für locker 2 Jahrzehnte Reifung zu besitzen. Das schöne an diesem Wein ist, daß er bei aller Komplexität und Dichte nicht zu kompliziert wirkt. Schluck für Schluck macht er Freude mit seiner tollen Frucht und Intensität. Zum Essen fast zu Schade, aber natürlich kommt er als Malbec bestens mit rotem Fleisch zurecht, ob vom Grill oder aus dem Ofen.
| Herkunftsland (aus:): | Argentinien |
|---|---|
| Gebiet: | Mendoza |
| Rebsorte: | Malbec |
| Geschmack: | Rotwein - kraftvoll und trocken + Barrique |
| Laune: | Zu Rindfleisch |
| Barrique: | gut eingebunden |
| Allergiehinweis / Allergene Stoffe: | enthält Sulfite |
| Erzeuger/Importeur oder verantw. Lebensmittelunternehmen: | Wein Wolf GmbH, Königswinterer Str. 552, 53227 Bonn |
| Alkoholgehalt in vol.%: | 13,5 |
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Der Produzent: Catena Zapata
Der gebürtige Italiener Nicola Catena war zwar nicht der erste, der in Argentinien Malbec pflanzte, er errichtete aber die Grundlage für das heute wohl renommierteste und engagierteste Weingut in Argentinien, wenn es um diese Rebsorte geht. 1902 pflanzte er seinen ersten Weinberg in Mendoza, Argentinien. Sein Enkel, Dr. Nicolás Catena Zapata, revolutionierte den argentinischen Wein in den 1980er Jahren, indem er extrem hochgelegene Terroirs in den Andenausläufern von Mendoza erkundete. Er entdeckte ihr Potenzial für die Herstellung von Weinen – insbesondere Malbec –, die mit den besten der Welt mithalten konnten.
Inzwischen in der vierten Generation ist Catena Zapata eines der wenigen familiengeführten Weinunternehmen in Argentinien, das weiterhin in argentinischer Hand ist. Heute ist Dr. Laura Catena für die Geschicke des Weingutes verantwortlich und leitet auch das 1995 gründete Catena Institute of Wine, welches penibel die Anbaubedingungen und Nachhaltigkeit der Weinproduktion in Argentinien erforscht, mit Schwerpunkt Malbec und vor allem den Aspekt des Anbaus in höheren Lagen (high altitude wine) angeht. Heute verfügt die Familie Catena über mehr 100-Punkte-Weinbewertungen als jedes andere Weingut in Südamerika und hat von Weinpublikationen weltweit zahlreiche Auszeichnungen als „Bestes Weingut“ erhalten.